Ein Projekt stellt sich vor
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Verbesserungen des Klima- und Umweltschutzes geplant und durchgeführt.
Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept für das gesamte Kreisgebiet sollen die bereits laufenden und geplanten Projektmaßnahmen gebündelt werden. Nach einer Analyse der durchgeführten Projekte werden Potenzialerhebungen für alle erneuerbaren Energieformen gemacht, Zukunftsszenarien erstellt, CO2-Bilanzen ermittelt, ein Globalziel definiert und Maßnahmenvorschläge zur Erfüllung dieses Zieles erarbeitet. Im September 2012 sollen die Ergebnisse vorliegen.
Das integrierte Klimaschutzkonzept wird mit Bundesmitteln gefördert (Förderkenn-zeichen 03KS1988) und verfolgt einen kooperativen Ansatz. In Absprache mit relevanten Akteuren werden Handlungsziele definiert. Die damit verbundenen Maßnahmen sollen die Vorreiterstellung stabilisieren sowie die nationale Klimaschutzinitiative unterstützen und vorantreiben.
Die beauftragten Fachinstitute
Der Rheinisch-Bergische Kreis hat das Umweltberatungsbüro B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm mit der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Langjährige Erfahrung in der Gestaltung kommunaler sowie regionaler Entwicklungsprozesse und die fachliche Kompetenz im Bereich der Potenzialerhebungen und Bilanzierung von klimarelevanten Daten zeichnen das Unternehmen aus.
Unterstützt wird B.A.U.M. von den Kommunikationsexperten der IKU GmbH aus Dortmund. Die fachliche Arbeit soll mit Informations- und Dialogangeboten verzahnt werden, damit am Ende des gemeinsamen Arbeitsprozesses ein tragfähiges Ergebnis steht.
Was passiert als erstes?
In einem ersten Schritt werden ausgewählte Klimaschutz-Partner des Rheinisch-Bergischen Kreises nach ihren Einschätzungen und Erwartungen befragt. Außerdem entsteht ein Bild der Situation: Das Projektteam erhält wichtige Informationen über laufende Klimaschutzaktivitäten, Vernetzungen und Interessenlagen.
Projektlaufzeit: 01.09.2011 bis 31.08.2012