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Landrat verleiht Bundesverdienstkreuz am Bande

Ingrid Koshofer ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach ihrer Ausbildung zur Mode-Directrice führte sie zwölf Jahre eine eigene kunstgewerbliche Galerie und organisierte dort öffentlich anerkannte Ausstellungen. Nebenbei unterstützte sie ihren Ehemann, den Fachschriftsteller und Fotografen Gert Koshofer, bei Fotoaufnahmen von Denkmälern und Städten in der DDR für das Gesamtdeutsche Institut Bonn und für Publikationen zur Förderung der deutschen Einheit. Von 1997 bis 2011 war sie als Geschäftsführerin der Agentur Koshofer Texte und Fotos tätig.

Sie trat 1989 in die FDP ein und unterstützte den FDP-Ortsverband Bergisch Gladbach zunächst als Schriftführerin. 1996 übernahm sie den Vorsitz des FDP-Ortsverbandes, als dieser in einem sehr aussichtslosen Zustand war. Mit hohem persönlichen Einsatz, Zielstrebigkeit und Authentizität gelang ihr der Wiederaufbau und die Stabilisierung des Ortsverbandes.

15 Jahre bekleidete sie mit großem Engagement das Amt der Ortsvorsitzenden des FDP-Ortsverbands Bergisch Gladbach. Aufgrund ihrer langjährigen Verdienste um den FDP-Ortsverband wurde sie 2011 zur Ehrenvorsitzenden gewählt.

Von 1992 bis 1996 war sie sachkundige Bürgerin des Kreistages des Rheinisch-Bergischen Kreises und setzte sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für die verbesserte Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern ein.

Seit 1999 ist sie Mitglied des Stadtrates für die FDP-Fraktion und außerdem stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bergisch Gladbach. Sie engagiert sich in jedem Amt ehrenamtlich und mit hohem Zeitaufwand.

Als FDP-Ratsmitglied und stellvertretende Bürgermeisterin setzt sie sich für eine verbesserte Lebensqualität der Menschen ein. Sie sucht regelmäßig Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern und führt mit ihnen Gespräche. Der von ihr gegründete „Liberale Club" dient als Diskussionsforum, um Wünsche und Probleme der Menschen in ihrem Einzugsgebiet zu erkunden und in die Politik einzubringen. Bis heute liegen die Schwerpunkte ihres kommunalpolitischen Engagements im Bereich Bildung und Kultur sowie im sozialen Bereich und in der Integration. Entsprechend ihrer gesetzten Schwerpunkte gehört sie dem Ausschuss für Kultur, Schule und Sport an. Daneben zählte sie zehn Jahre zu den Mitgliedern des Hauptausschusses.

Ingrid Koshofer nutzte ihre Ämter und Kontakte zur Durchführung vielfältiger, dem Allgemeinwohl dienender Projekte. 2003 initiierte sie die bundesweit einmalige, seitdem jährlich stattfindende Benefizauktion „Kunst tut gut" zugunsten einheimischer Künstler und sozialer Förderzwecke; zugleich übernahm sie die Schirmherrschaft. Zusammen mit weiteren Mitstreitern kümmert sie sich um die Öffentlichkeitsarbeit, wirbt Sponsoren, wählt die zu fördernden Projekte aus und organisiert die Auktion. Jährlich kommen auf diese Weise rund 15.000 Euro sozialen Zwecken zugute. Das Projekt, das auch der Vernetzung der heimischen Künstler dient, ist zwischenzeitlich zu einem gesellschaftlichen Ereignis im Kulturkalender der Stadt geworden.

Im Übrigen war sie 2004 Mitbegründerin der Stadtteilzeitung „Dorfplatz" und verfasste dafür regelmäßig Beiträge über lokale und historische Ereignisse. Sie unterstützt zudem - bis 2010 als stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins - die Finanzierung und Verteilung der Zeitung.

Aber auch bei der Umgestaltung des zentralen Platzes im Ortsteil Schildgen setzte sie sich maßgeblich ein; sie arbeitete bei der Planung, Vorbereitung und gärtnerischen Gestaltung des Platzes mit und kümmert sich bis heute als Patin zusammen mit anderen aktiv um die Sauberkeit des Platzes. Ihr gelang es, das von Künstlern geschaffene Bodendenkmal „Engel der Kulturen" als verkleinerte Bodenintarsie im Platz als Symbol für die drei monotheistischen Religionen zu implantieren und ein Fest mit Vertretern der Religionsgemeinschaften zu organisieren. Nach der umfassenden Sanierung wird der Platz heute von Kindern und Jugendlichen für Spiele und zur Verkehrserziehung genutzt. Auf ihre Initiative hin findet zur Belebung jährlich ein Dorfplatzfest statt.

Schließlich kümmert sich Ingrid Koshofer um die Belange und die angemessene Würdigung von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergisch Gladbach, die sie regelmäßig für städtische Ehrungen vorschlägt.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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