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Mitfahrerbänke machen mobil

Die Kommunen Burscheid, Kürten, Leichlingen und Odenthal stellen in Kürze insgesamt über 30 Mitfahrerbänke an stark frequentierten Straßen in ihrem Stadtgebiet auf. Der Clou: Wer auf den Bänken Platz nimmt, signalisiert vorbeifahrenden Autofahrern, dass er gerne mitgenommen werden möchte. So können spontan Fahrgemeinschaften gebildet werden. Gerade älteren oder kranken Leuten sowie jungen Menschen ohne Führerschein eröffnen sich so völlig neue Dimensionen der Mobilität. Denn sie sind nicht mehr allein auf Busse und Bahnen angewiesen. Ermöglicht hat dies eine Spende des Werkstoffherstellers Covestro. Überzeugt hat das Unternehmen der Leitgedanke dieses in anderen ländlichen Regionen bereits erfolgreich laufenden Projekts: teilen und einander helfen.

„Wir sind dem Unternehmen Covestro sehr dankbar, dass es unsere Mobilitätsoffensive so tatkräftig und umfangreich unterstützt. Wir können dadurch deutlich mehr Bänke aufstellen, als uns das sonst möglich gewesen wäre“, sagt Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Und dadurch wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Mobilität im Kreis geleistet.“

Kreative Verkehrslösung für den ländlichen Raum
Die Mitfahrerbänke ersetzen den öffentlichen Nahverkehr nicht, ergänzen aber die bestehenden Mobilitätskonzepte. Denn, wer kein Auto besitzt und nicht von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn mitgenommen werden kann, für den ist oft schon der Besuch eines Einkaufszentrums oder einer Verwaltungsstelle eine logistische Herausforderung. Gerade für ältere und kranke Menschen oder diejenigen, die sich kein Auto leisten können, sind Mitfahrbänke daher eine gute Möglichkeit, um wieder ein Stück Mobilität im Alltag zu erlangen.

Und wie funktioniert das Konzept genau? Die Sitzbank der Mitfahrerbänke ist mit verschiedenen Klappschildern ausgestattet. So zeigt der Wartende an, wohin er gerne möchte und Autofahrer entscheiden, ob sie die Person mitnehmen – selbstverständlich kostenlos. Die spontan gebildete Fahrgemeinschaft sorgt nicht nur für neue Bekanntschaften und kurzweilige Gespräche während der Fahrt, sondern trägt auch dazu bei, dass Menschen den ländlichen Gebieten treu bleiben und nicht in größere Städte ziehen müssen. Koordiniert durch den Verein LEADER Bergisches Wasserland sollen bereits in diesem Sommer erste Mitfahrerbänke installiert werden. Danach wird dieses Angebot Bank für Bank erweitert, so dass ein großes Mitfahrernetz in den vier Kommunen gespannt werden kann.

Mitfahrerbänke sind sinnvoll und erleichtern Mobilität
„Die Mitfahrerbänke im Rheinisch-Bergischen Kreis sind eine tolle Sache: Sie verbessern einerseits die Mobilität in den ländlichen Regionen, stärken aber auch andererseits den Gemeinschaftssinn in den Ortschaften“, sagt Dr. Daniel Koch, NRW-Standortleiter von Covestro. „Mobilität ist insbesondere für den ländlichen Raum und somit für die Außenbereiche der vier Kommunen ein zukunftsweisendes Thema. Die Mitfahrerbänke sind eine pfiffige Idee, damit viele Menschen in den Regionen mobil bleiben können. Daher unterstützen wir dieses Projekt des Rheinisch-Bergischen Kreises sehr gerne mit einem Beitrag von 45.000 Euro“, so Koch weiter.

Covestro fördert die Mitfahrerbänke im Rheinisch-Bergischen Kreis, da sie der Spendenstrategie des Unternehmens ausdrücklich entgegenkommen. Denn Covestro unterstützt im Umfeld seiner NRW-Standorte Projekte, die die Städte lebenswerter machen („Brighter Places“) und die Digitalisierung vorantreiben. Für Projekte, die diese Anforderungen erfüllen, stellt das Unternehmen in diesem Jahr eine Gesamtsumme von rund 150.000 Euro zur Verfügung. Mit seinem Engagement für die Mitfahrerbänke im Rheinisch-Bergischen Kreis und weiteren Projekten in NRW unterstreicht Covestro, dass das Unternehmen ein verlässlicher Partner und guter Nachbar für die Kommunen an den Standorten ist.

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