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Führungsstab von Feuerwehr und Krisenstab des Kreises trainierten den Ernstfall – Hochwasserlage als Übungsszenario – Akteure gut aufgestellt

Führungsstab von Feuerwehr und Krisenstab des Kreises trainierten den Ernstfall – Hochwasserlage als Übungsszenario – Akteure gut aufgestellt
Bild: Kreisbrandmeister Wolfgang Weiden bespricht mit weiteren Mitgliedern des Führungsstabes die Lage. Bildquelle: Marcus Mombauer

Den Ernstfall übten in Rösrath und im Kreishaus in Bergisch Gladbach-Heidkamp der Führungsstab und der Krisenstab, um gemeinsam eine Katastrophe zu managen. Dafür wurde ein Übungsszenario durchgespielt, mit dem sich beide Stäbe von Feuerwehr und Verwaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises intensiv auseinandersetzten. Im Mittelpunkt stand dabei, die Kommunikationswege und die Abstimmung der beiden Stäbe zu erproben. Im Stab des Einsatzleiters stehen den Führungskräften der Feuerwehren, hochkompetente Fachberater der Hilfsorganisationen DRK, ASB, DLRG und THW, der Polizei und der Deutschen Bahn mit Rat und Tat zur Seite. Von Bergisch Gladbach aus unterstützte der Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises die Einsatzkräfte vor Ort.

Das Übungsszenario setzte sich mit einer Hochwasserlage in Rösrath, die durch zwei Zugunglücke noch zusätzlich verschärft wurde, auseinander. Um dieser fiktiven Herausforderung Herr zu werden, wurden die beiden Stäbe aktiviert. In Rösrath leitete die dortige Einsatzleitung die notwendigen Maßnahmen vor Ort ein, vom Kreishaus aus unterstützte der dortige Krisenstab. Aus der Übungsleitung wurden immer neue Ereignisse eingespielt, die in Echtzeit beurteilt und abgearbeitet werden mussten. So entstand ein realistisches Szenario und die beteiligten Organisationen probten die Bewältigung der Krise sowie die Zusammenarbeit.

Eine wichtige Aufgabe des Krisenstabes des Kreises war neben der Unterstützung der operativen Einsatzkräfte die Pressearbeit und die Nutzung der Sozialen Medien, um die Bevölkerung möglichst schnell und umfassend zu informieren. Zudem wurde beispielsweise dabei unterstützt, einen flächendeckenden Stromausfall zu beseitigen und ein Klärwerk vor dem Überlaufen zu bewahren. Dabei agierte der Krisenstab in enger Abstimmung mit dem Einsatzleiter vor Ort.

Während der Übung überzeugte sich auch Rösraths Bürgermeister Marcus Mombauer von dem professionellen Vorgehen und zeigte sich sichtlich zufrieden mit der Arbeitsweise. Nach Abschluss der Übung zogen die Beteiligten ein positives Fazit. „Auch wenn solche Szenarien hoffentlich nicht eintreten, müssen wir darauf vorbereitet sein, um auch auf extrem schwierige Herausforderungen reagieren können“, sagte Kreisbrandmeister und Einsatzleiter Wolfgang Weiden nach dem Übungsende. „Es hat sich gezeigt, dass wir im Kreis gut aufgestellt sind. Die verschiedenen Organisationen und die beiden Stäbe arbeiten Hand in Hand zusammen und sprechen eine Sprache.“

Erarbeitet wurde die Übung durch die Feuerwehr und den Kreis. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Etzler, Gerald Petri, Kreis-Dezernent für Sicherheit und Ordnung, sowie Cassandra Staehler von der Kreisverwaltung hatten seit Jahresbeginn gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe das detaillierte Übungsszenario entwickelt.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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