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„Lernen braucht Raum“ – Austausch im Bildungsnetzwerk des Rheinisch-Bergischen Kreises über Erfolgsfaktoren für Raumgestaltung im Offenen Ganztag

„Räume geschickt nutzen – inklusiv und für den ganzen Tag“ – mit diesem Thema setzten sich rund 80 Schul- und OGS-Leitungen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Jugendhilfe und Schulträgern im Kreishaus auseinander. Im Mittelpunkt des Fachforums – initiiert vom Bildungsnetzwerk des Rheinisch-Bergischen Kreises – standen die Erfolgsfaktoren für die Raumgestaltung in Offenen Ganztagsgrundschulen. Die Herausforderung dabei ist es, dass ein Teil der Räume vormittags und nachmittags unterschiedlich genutzt wird und daher die Anforderungen variieren. Katrin Petersen, Schulentwicklerin am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) sowie Pädagogische Schulbauberaterin, zeigte Wege auf, wie dieser Spagat zu schaffen ist.

Besonders die Raumgestaltung in Bestandsbauten, wo der Platz häufig begrenzt ist, gestaltet sich oftmals schwierig. Aspekte wie Farbgestaltung und die Aufteilung eines Raumes in Rückzugs-, Kommunikations-, Begegnungs- sowie Arbeitsbereiche spielen eine zentrale Rolle und wollen berücksichtigt werden. „Heute ist es nicht mehr damit getan, einen Raum mit Tischen und Stühlen auszustatten“, so Katrin Petersen, denn „inzwischen gibt es flexibel nutzbare Boden- oder Stehtische, die wesentlich weniger Raum einnehmen als ein klassischer Schultisch, der eher einem Büroarbeitsplatz nachempfunden ist, und nicht unbedingt den Bedürfnissen von Kindern entspricht.“ Nach Ansicht der Expertin können allerdings nicht mehr als die Hälfte der Räume einer Schule für verschiedene Zwecke genutzt werden. Diese Erfahrung hat sie nicht zuletzt selbst gesammelt, da sie lange als Lehrerin in Grundschulen gearbeitet hat. Grundsätzlich gilt nach Katrin Petersens Meinung, dass jede einzelne Ganztagsgrundschule individuell betrachtet werden muss, um herauszufinden, wo Raumressourcen nicht optimal ausgenutzt werden. Ziel ist es dann eine besser multifunktionale Lösung zu finden.

Tief ins Thema eingetaucht
Die Gelegenheit, an die Expertin zahlreiche Fragen zu stellen, nutzten die Gäste ausgiebig, um noch tiefer in das Thema einzutauchen. Schulrat Christoph Lützenkirchen zeigte sich als Mitglied des Kreisweiten Qualitätszirkel OGS sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Aus dem Vortrag konnte das Publikum sicher eine ganze Menge Anregungen in den Arbeitsalltag mitnehmen.“

Die Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerks des Rheinisch-Bergischen Kreises hat die Fachveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kreisweiten Qualitätszirkel OGS organisiert. Am 29. Oktober 2019 ist ein weiteres Fachforum zum Thema „Recht in der OGS – Der ganze Tag von A bis Z“ mit dem Juristen Marcel Maciejewski geplant.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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