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Service für Radler und Wanderer entlang eines mehr als 300 km langen Routennetzes im Bergischen

Service für Radler und Wanderer entlang eines mehr als 300 km langen Routennetzes im Bergischen
Die FahrradBusse fahren zur Freude von Radlern und Wanderern und den Verantwortlichen bei jedem Wetter (v.l.n.r.): Udo Wasserfuhr, Regionalverkehr Köln GmbH; David Bosbach, Das Bergische; Frank Nettesheim, wupsi GmbH; Dirk Kremer, Stadt Wipperfürth; Karl Heinz Schütz, OVAG; Stephan Santelmann, Landrat Rheinisch-Bergischer Kreis, Jochen Hagt, Landrat Oberbergischer Kreis.

Die Bergischen FahrradBusse sind in dieser Saison zwischen dem 16. März und dem 3. November 2019 unterwegs. Drei Gespanne aus Linienbussen und Anhängern mit Platz für 16 Fahrrädern touren jetzt wieder entlang des Panorama-Radwegs Balkantrasse und des Bergischen Panorama-Radwegs innerhalb eines mehr als 300 km langen Routennetzes. Der Bergische FahrradBus ermöglicht es Radlern im Zwei-Stunden-Takt, Steigungen bequem zu überwinden und nach dem Ausstieg entspannt bergab zu fahren oder sich nach einer langen Tour bequem an den individuellen Startort zurückbringen zu lassen. Auf der Strecke zwischen Leverkusen-Opladen und Marienheide entlang der Balkantrasse sowie des Bergischen Panorama-Radwegs überbrückt er als einfache Strecke über 50 Kilometer.

Die FahrradBusse sind Kreis, Kommunen und Verkehrsunternehmen-übergreifend im Einsatz: Sie fahren von Marienheide über Wipperfürth, Hückeswagen, Wermelskirchen bis nach Leverkusen-Opladen und zurück. Der Bergische FahrradBus kann auch von Fahrgästen ohne Fahrrad genutzt werden. Er bietet hervorragende Anschlüsse an die Wege des Bergischen Wanderlandes. Die Fahrt mit dem Bergischen FahrradBus ist barrierefrei möglich. „Das Radfahren hat im Bergischen in den letzten Jahren eine ganz neue Bedeutung bekommen und das wollen wir gerne mit darauf abgestimmten Angeboten wie den Bergischen FahrradBussen unterstützen. Das ÖPNV-Angebot im Bergischen Land konnte mit dem FahrradBus erheblich erweitert werden und bietet eine Pendelstrecke für die stetig steigende Zahl der Radfahrer im Bergischen an. Dank der guten Kooperation mit den Nachbarkommunen und den beteiligten Verkehrsunternehmen sind die Fahrgastzahlen seit Saisonstart im Sommer 2017 sehr positiv. Die Touren mit dem Bergischen FahrradBus werden sehr gut angenommen", sagt Landrat Jochen Hagt. Auch der Rheinisch-Bergische Kreis ist von diesem touristischen Konzept überzeugt. „Als Wanderland sind wir schon etabliert, jetzt wollen wir das auch als Fahrradland schaffen“, erklärt Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, und macht deutlich, dass der FahrradBus schon jetzt „eine echte Erfolgsgeschichte und ein touristischer Leuchtturm der Region ist, der einen wichtigen Beitrag zur Freizeitmobilität im Bergischen leistet.“ Betrieben wird die FahrradBus-Linie von den Verkehrsunternehmen RVK, OVAG und wupsi. Die Busgespanne werden im üblichen Linienverkehr betrieben. Dafür gelten die regulären Tickets des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg plus Fahrrad-Ticket (3 Euro). Die Buslinie 430 verkehrt analog zum Bergischen FahrradBus im 120-Minuten-Takt von Bergisch Gladbach S-Bahnhof über Odenthal nach Burscheid und zurück. Damit wird der Panoramaradweg „Balkantrasse“ auch aus dem Raum Bergisch Gladbach erschlossen.

Gefördert mit über 70.000 Euro (für die Anschaffung der Fahrrad-Anhänger) aus Mitteln des LEADER-Programms zur Stärkung der ländlichen Region, ist das Projekt Bergischer FahrradBus eine interkommunale Zusammenarbeit entlang der Bergischen Bahntrasse. Tourenvorschläge und Tipps zu Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken finden Sie auf www.bergischer-fahrradbus.de.

von: Oberbergischer Kreis/Rheinisch-Bergischer Kreis

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