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Klimaschutzmanagement beim Rheinisch-Bergischen Kreis

Konzept mit konkreten Projekten zum Leben erwecken

Im Rheinisch-Bergischen Kreis herrscht schon lange ein gutes Klima – und das in vielen Beziehungen. Dass die Bewohner der Region in Zukunft in einer noch lebenswerteren Umwelt zuhause sind, dafür engagiert sich Martin Beulker als Klimaschutzmanager. In den kommenden Jahren wird er sich darum kümmern, das Integrierte Klimaschutzkonzept des Kreises umzusetzen und mit konkreten Projekten zum Leben zu erwecken.

Im Mittelpunkt stehen dabei praktische Lösungen für Energieerzeugung und Energieeinsparung. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau der Solarenergienutzung, die Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen, der Aufbau von Unternehmernetzwerken und viele Dinge mehr. Aber auch die Kommunikation steht hoch auf seiner Agenda. Der 32-Jährige möchte das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Klimaschutzes noch weiter in der Öffentlichkeit schärfen.

„Im Rahmen meines Studiums im Fachgebiet der Erneuerbaren Energien habe ich mich sehr aktiv mit den verschiedenen Facetten des Klimaschutzes auseinandergesetzt und Projekterfahrungen sammeln können“, erklärt er. „Der Rheinisch-Bergische Kreis ist ein Vorreiter im Klimaschutz.“ Das war auch ein Grund für den Kölner, sich um den Job zu bewerben.
Einmal in der Woche arbeitet er vom Bergischen Energiekompetenzzentrum auf der Leppe in Lindlar aus – ein idealer Ort für den Klimaschutzmanager. Schließlich kann man sich dort über fast alle Facetten des energetischen Bauens und von Energieeinsparungen kompetent beraten lassen. Bei seiner Arbeit kann er sich der Unterstützung von Akteuren aus der gesamten Region gewiss sein. Im Kreis existiert bereits ein breiter politischer und gesellschaftlicher Konsens, das Thema Klimaschutz mit Nachdruck zu verfolgen. Damit stellt sich die Region zukunftsorientiert und als einer der Vorreiter im Klimaschutz auf. Gleichzeitig bietet er den Bewohnerinnen und Bewohnern und solchen, die es werden möchten, niederschwellige Beratungsangebote in allen Energiefragen.

Eckdaten zum Förderprojekt

Titel des Vorhabens

Laufzeit

Anschlussvorhaben zur Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem
⁢Integrierten Klimaschutzkonzept für den Rheinisch-Bergischen Kreis und seine kreisangehörigen Kommunen Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen

01.04.2019 bis 31.03.2021

Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird durch den
Projektträger Jülich aus Bundesmitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziell gefördert (Förderkennzeichen: FKZ 03KS8217-1).

Ziel des Vorhabens ist es, das Integrierte Klimaschutzkonzept in seiner fortgeschriebenen Fassung erfolgreich umzusetzen und die Klimaschutzarbeit in der Kreisverwaltung sowie bei den kreisangehörigen Kommunen zu verstetigen und weiter zu etablieren. Zentrales Anliegen ist dabei die Verankerung der geschaffenen Strukturen in der Kreisverwaltung, die Verstetigung in der Zusammenarbeit mit den Kommunen und allen weiteren wichtigen Klimaschutz-Akteuren im Kreisgebiet sowie die Unterstützung der Kommunen in Ihren klimaschutzrelevanten Bemühungen.

Die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und
Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und
Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.