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1.300 Jugendliche informierten sich über viele verschiedene Studiengänge – Tag der Studienorientierung des Rheinisch-Bergischen Kreises zentraler Baustein im Übergangsmanagement

1.300 Jugendliche informierten sich über viele verschiedene Studiengänge – Tag der Studienorientierung des Rheinisch-Bergischen Kreises zentraler Baustein im Übergangsmanagement
Bild: Mehr als 1.300 Jugendliche nutzten den Tag der Studienorientierung, um sich aus erster Hand über die Angebote der Hochschulen zu informieren. Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Alexandra Mende

Der Tag der Studienorientierung des Rheinisch-Bergischen Kreises hat sich in der Region als wichtiger Wegweiser für Schülerinnen und Schüler etabliert, um nach dem Abitur den passenden Studiengang zu finden. Inzwischen fand das erfolgreiche Format am Dienstag, 11. September 2018 unter Beteiligung von 13 Hochschulen bereits zum fünften Mal in den Räumlichkeiten der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach statt. „Der Tag ist ein bedeutender Baustein im koordinierten Übergang von der Schule ins Studium und Berufsleben“, erklärte Sophia Tiemann, Leiterin des Amtes für Bildung beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Die gesamte Vorgehensweise im Übergangsmanagement der Region hob Ulrich Porschen, Leitender Regierungsschuldirektor der Bezirksregierung Köln, als „einen Leuchtturm“ hervor. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gehe man gemeinsam sehr ideenreich und nachhaltig vor.

Bislang erreichte der Tag der Studienorientierung in den Vorjahren über 4.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten. Bei der diesjährigen Auflage kamen weitere 1.300 dazu, sodass inzwischen mehr als 5.000 Jugendliche über die Möglichkeiten an den verschiedenen Hochschulen aus ganz NRW informiert wurden. „Wir freuen uns, dass es uns wieder gelungen ist, so viele verschiedene Hochschulen aus NRW und sogar eine aus dem benachbarten Ausland zu uns in den Kreis zu holen“, erklärte Torsten Schmitt vom Koordinierungsbüro Übergang Schule/Beruf beim Rheinisch-Bergischen Kreis, „auf Grundlage der Interessen der Schülerinnen und Schüler wählen wir dann gemeinsam mit den Hochschulen zielgerichtet die zahlreichen Vorträge aus.“

13 Hochschulen der Region informierten die Jugendlichen in Vorträgen über die große Bandbreite an Studiengängen. Durch die Information aus erster Hand, fällt es den Jugendlichen leichter einzuschätzen, ob ein Studiengang den eigenen Stärken und Interessen entspricht. Zudem sind die Studienberatungen der Hochschulen vor Ort und stehen Rede und Antwort. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, ganz unkompliziert mit den entsprechenden Ansprechpersonen ins Gespräch zu kommen. „Am heutigen Tag haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Studiengänge kennenzulernen, über die sie sonst gar nicht nachgedacht hätten“, machte Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der Technischen Hochschule Köln Köln deutlich, dass der Tag neue Horizonte eröffnet. „Die Orientierung auf dem Weg ins Studium ist im Rheinisch-Bergischen Kreis mustergültig.“ Ziel des Informationsangebots, das die Schulen des Kreises gerne annehmen, ist es, die große Bandbreite der Hochschullandschaft komprimiert abzubilden. Dr. Alexander Brändle, Leiter der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach, freute sich, „die dualen Studiengänge als Ergänzung zu den klassischen Angeboten vorzustellen. Als Hochschule aus dem Kreis stellen wir gerne unsere Räumlichkeiten zur Verfügung.“

Die Jugendlichen konnten sich in zwei Vorträgen à 45 Minuten über verschiedene Studiengänge wie Architektur, Design und Gestaltung, Molecular Life Sciences, Maschinenbau, Sportwissenschaften, Handwerksmanagement und Wirtschaftswissenschaften informieren. Insgesamt konnte zwischen 39 verschiedenen Angeboten gewählt werden. In einem dritten Zeitfenster bestand dann die Möglichkeit, mit den Studienberatungen auf einer Informationsbörse in Dialog zu treten. Die Vorträge werden von Fachdozentinnen und -dozenten der Hochschulen gehalten. Dabei gingen sie auf Studieninhalte, Studienablauf und akademische Voraussetzungen ein.

Teilnahme steigt ständig an
Die Erfolgsgeschichte des Tages der Studienorientierung lässt sich auch an den Zahlen ablesen. 2014 kamen 937 Schülerinnen und Schüler auf den Campus der FHDW. Diese Zahlen kletterten in den folgenden Jahren auf 1.019, 1.176 und 1.223. Dieses Jahr kamen mehr als 1.300. Auch die Zahl der vorgestellten Studiengänge stieg kontinuierlich an – aus 31 zum Start sind inzwischen 39 geworden. Zudem ist die Resonanz der Schulen immer weiter gewachsen. Waren es zu Beginn in 2014 11 nutzen inzwischen 15 Schulen das Angebot.

Insgesamt beteiligten sich dieses Jahr 13 Hochschulen am 5. Tag der Studienorientierung: die Universitäten Bonn, Düsseldorf, Köln, und Wuppertal, die Sporthochschule Köln, die Radboud University Nimwegen, die Technische Hochschule Köln, die Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch Gladbach, die Fachhochschule Aachen, die Fachhochschule für Finanzen NRW (FHF), die Hochschule Niederrhein, die RWTH Aachen, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Die Jugendlichen kamen aus 15 Schulen. Dazu gehörten die Gymnasien des Kreises, die Gesamtschulen, drei Berufskollegs und eine Waldorfschule. Aus der Stadt Leverkusen nutzte sogar das Freiherr-vom-Stein Gymnasium die Chance, seinen Schülerinnen und Schülern Informationen über Studiengänge aus erster Hand zu vermitteln.

von: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

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